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Lerne mehr über die Physiologie des Menschen und eigne dir nützliches Vorwissen für den Untertest Med. nat. Grundverständnis an!

Der Untertest medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis ist der einzige Untertest, bei dem es von Vorteil sein kann, wenn man schon ein wenig Vorwissen hat. Es fällt einem dann nämlich bedeutend leichter, die komplexen und verschachtelten Sachverhalte zu verstehen und die Fragen korrekt zu beantworten. Die Physiologie des Menschen ist ein sehr breit gefächertes und großes Themenfeld der Medizin. Wir empfehlen daher an dieser Stelle ein sehr gut aufgebautes, informatives und übersichtliches Kurzlehrbuch.

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Physiologie des Menschen – Kurze Übersicht

Die Physiologie des Menschen ist ein Teilgebiet der Biologie. Sie untersucht die physikalischen sowie auch die biochemischen Vorgänge in Zellen, Geweben, Organen und komplexeren Systemen des menschlichen Organismus. Die Physiologie ist eng verwandt mit der Anatomie und der Biochemie, berücksichtigt im Unterschied dazu allerdings noch sämtliche Wechselwirkungen der Lebensvorgänge. Das Ziel der Physiologie ist es, das Verhalten eines vorliegenden Systems (wie zum Beispiel des Herz-Kreislauf Systems, des Stoffwechsels und vielen mehr) zu verstehen und womöglich Vorhersagen über deren Verhalten zu tätigen.

Themengebiete der Physiologie des Menschen

Das Themengebiet der Physiologie ist sehr weitläufig! Die Physiologie des Menschen ist dabei ein Teilgebiet der Medizin und ist eng verwandt mit der Biochemie. Ohne Kenntnisse der Physiologie des Menschen wäre es nicht möglich, dass man zuverlässige Medikamente, die etwas nützen, auf den Markt bringen kann. Denn die Physiologie ermöglicht es, potenzielle Nebenwirkungen, Eigenschaften und Nachteile von Medikamenten zu erkennen oder gar vorauszusagen. Im folgenden möchten wir Dir gerne einen kurzen Überblick über die vielfältigen Bereiche der Physiologie des Menschen geben.

Elektrophysiologie

Die Elektrophysiologie ist ein Teilbereich der beiden Gebiete Neurophysiologie und Neurologie. Dabei geht es vorwiegend um die elektrische und chemische Interaktion sowie die Kommunikation zwischen Neuronen! Die Elektrophysiologie lässt sich prinzipiell in zwei große Teilgebiete unterteilen. Zum einen gibt es die klinische Elektrophysiologie und zum anderen die experimentelle Physiologie! Ersteres gehört zur Neurologie und dient in erster Linie der Diagnostik von neuronalen Störungen. Letzteres gehört zur Neurophysiologie und behandelt die Erforschung der elektro-chemischen Vorgänge im menschlichen Nervensystem. Eine ganz relevante Rolle bei der experimentellen Physiologie spielen auch die verschiedenen Übertragungsmechanismen der Synapsen sowie die Verwendung unterschiedlicher Neurotransmitter.

 Muskelphysiologie

Die Muskelphysiologie befasst sich mit der Funktionsweise der Versorgung eines Muskels.So werden zum Beispiel die Abläufe der Kontraktionsvorgänge genauer untersucht. Da Muskeln aber nicht nur an sportlichen Bewegungen beteiligt sind, sondern auch an ganz alltäglicher Haltearbeit, sind für das Verständnis des Ablaufs dieser Kontraktionsvorgänge auch Kenntnisse der Histologie sowie der Anatomie erforderlich. Wichtige Gebiete der Muskelphysiologie sind zum Beispiel der ATP sowie der Calcium Haushalt des Körpers oder auch die verschiedenen Formen von Aktionspotenzialen, welche eine Muskelkontraktion auslösen können. Ausserdem wichtig ist auch die Unterscheidung in quergestreifte und glatte Muskulatur.

Pathophysiologie

Die Pathophysiologie ist ein Grenzgebiet zwischen der Pathologie und der Physiologie. Die Pathologie ist die Lehre der krankhaften Veränderungen am Körper eines Organismus wohingegen die Physiologie die Lehre der Funktionsweise des Körpers ist. Unter Pathophysiologie versteht man dann, wie der Körper eines Organismus auf krankhafte Veränderungen reagiert und unter Umständen anders funktioniert und auch welche Funktionsabläufe die Ursache von krankhaften Veränderungen sein können.

Sinnesphysiologie

DIe Sinnesphysiologie befasst sich mit dem Schnittpunkt zwischen Neurowissenschaften und der Physiologie. Unter anderem sind dies: das visuelle System, das auditive System, das vestibuläre System, die Somatosensorik und die chemischen Sinne (Riechen & Schmecken). Unterteilen lässt sich die Sinnesphysiologie in einen objektiven und einen subjektiven Teil. Prinzipiell basiert die Sinnesphysiologie auf der allgemeinen Wahrnehmungsphysiologie. Diese umfasst beispielsweise die Signaltransduktionsvorgänge in den Sinnesrezeptoren, oder aber die Verarbeitung von Reizinformationen im ZNS (Zentralnervensystem).

Vegetative Physiologie

Die vegetative Physiologie beschäftigt sich, wie der Name schon herleiten lässt, mit dem vegetativen Nervensystem. Das vegetative Nervensystem, also das autonome Nervensystem aktiviert unter anderem die glatte Muskulatur, die viszeralen Organe und bestimmte Drüsen. Die Hauptaufgabe des vegetativen Nervensystems ist es, die Aktivitäten und Stoffwechselprozesse den äußeren und inneren Gegebenheiten, die sich ständig ändern, anzupassen. Das vegetative Nervensystem lässt sich dabei in zwei Komponenten unterteilen. Zum einen gibt es den sympathischen Anteil und zum anderen den parasympathischen Anteil. Außerdem kann man auch zwischen einem zentralen und einem peripheren Anteil unterscheiden. Sympathikus und Parasympathikus stimulieren unter anderem das Herz, die Blutgefässe, die Lunge, die Leber, die Muskeln, den Pankreas, das Auge, die Niere und über sogenannte cholinerge und adrenerge Rezeptoren beeinflussen sie auch den Blutdruck, den Puls, die Atemfrequenz und vieles mehr.

Fazit

Wie Du siehst, ist die Physiologie des Menschen ein riesiges und sehr vielfältiges Themengebiet. Es kann sicherlich nicht schaden, sich im Voraus etwas ins Thema einzulesen, um das ein oder andere bereits zu wissen. Dies erleichtert einem das Bearbeiten der Texte im Untertest medizinisch naturwissenschaftliches Grundverständnis enorm. Außerdem schadet es ganz bestimmt auch nicht im Hinblick auf das Medizinstudium, wenn man sich schon ein paar Vorkenntnisse angeeignet hat. An dieser Stelle erwähnen wir hier nochmals unsere Buch-Empfehlung um sich einen guten Überblick oder aber genauso gut auch ein fundiertes Wissen zur Physiologie des Menschen anzueignen.

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